Permaculture


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Dies ist die Seite zu meiner Permakulturarbeit an der ETH Zürich
Zurzeit arbeite ich an einem Überblick der Permakultur in der Schweiz.
Da es permakulturistisch viele Ansatzmöglichkeiten und betrieblich oder flächenbezogen keine Zertifizierung, sondern nur die personenbezogene Ausbildung gibt, ist es wissenschaftlich schwierig, Permakultur-Flächen zu charakterisieren.

Hier habe ich einen herunterladbaren Fragebogen gestaltet, der bei dieser Charakterisierung helfen soll. Der Fragebogen umfasst mehrere Kapitel, in welchen es um die Herangehensweise ans Design, die verwendeten Methoden und Konzepte während der Planung, sowie die Umsetzung - sprich Realisierung - geht. Ich interessiere mich hier für die eingesetzten Pflanzen, die Tiere, die Wasser- und Energiestrategie. Das Boden-Management ist mir sehr wichtig. Jedoch ist auch ein kleiner Teil mit Fragen zur Permakultur-Ethik am Schluss zu finden.
Als Beispiel einer Auswertung sieht man hier ein Spider-Diagramm eines Hausgartens:
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Spider-Digramme sind hilfreich, um bei der eigenen Permakulturfläche Verbesserungspotential zu finden.
Wie im Diagramm ersichtlich, wurde mit viel Elan an das Projekt herangegangen. Dies zeigt sich durch hohe Werte in Approach und Concept. Bei der Umsetzung (Implementation) wurden dann leider nicht alle Ziele erreicht. Dies ist sichtbar als Einschränkung bei der Anzahl der Pflanzen und Tiere.
Tiere waren in diesem Beispiel nicht möglich, da sie zu viel Pflegeaufwand benötigt hätten.
Die Wassernutzung könnte verbessert werden, da weder Grau- noch Regenwasser gebraucht wird. Was die Energie betrifft findet viel maschinell statt.
Auf den Boden wird mit Mulch und Kompost geachtet.
Permakultur-Ethik spielt hier keine grosse Rolle, da es sich mehr oder weniger einfach um einen Hausgarten zur Selbstversorgung handelt.
Verbesserungspotential sieht man beispielsweise beim Wasser, der Energie und beim Boden.
Konkret, wie schon oben erwähnt, bei der Nutzung von Regen- oder Grauwasser und beim Boden, wo eine Umstellung auf reine Oberflächenbearbeitung ohne tiefe Bodeneingriffe (No-Till) möglich wäre. Aber auch eine Erhöhung der Artenvielfalt bei den Pflanzen wäre eine zusätzliche Möglichkeit.

Wer fragen dazu hat oder gerne daran teilnehmen möchte, kann mich wie folgt erreichen: gristeph@student.ethz.ch oder stefan@varietas.ch

Den Fragebogen Version 1.5 kann man hier herunterladen


This is the page to my permaculture work at the ETH Zürich
I work on a survey-based overview on permaculture in Switzerland at the moment.
There is the Permaculture Design Course (PDC) so people can get certified training.
Because there are many approaches to implement permaculture but there are no certifications for a farm or ground/land area, the way you have in organic farming, scientific classification is difficult.

Because of those problems, I've created a downloadable questionnaire to help in the characterisation of permaculture projects.
The questionnaire contains several chapters. It asks about the design approach, the used methods and concepts during planning and implementation. I'm interested in the used plants, the animals, the water and energy management. I pay special attention to the soil management and there is a small part on permaculture ethics too.
As a data analysis example below, you can see a spider diagram of a home garden:  title=
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Spider diagrams are helpful to check for areas of improvement in a permaculture project.
As evident from the diagram above. This project started with a lot of vigour. That shows in high values in Approach and Concept. The implementation had its problems and not all goals could be reached. This shows too in the plant-based measurement and the animals.
Animals were not possible because of the needed care level for them.
Water use could be improved as only fresh water is used. Energy use is mostly based on non-renewable sources.
The soil is improved with mulch and compost.
Permaculture ethics do not play a big role as it's a home garden with the primary use for self-sufficiency.
As visible from the diagram, there is potential for improvement in the area of water, energy and soil. But more diversity in the plants used would be possible too.
Water could be improved by using grey and rainwater for irrigation. Energy and soil could be improved by changing to a No-till strategy instead of using a machine rototiller extensively in spring.

If you have question or are interested to participate, I can be reached as follows: gristeph@student.ethz.ch or stefan@varietas.ch

The questionnaire version 1.5 can be downloaded here